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    Kann Eisenmangel Schwindel verursachen?

    Schwindel beim Aufstehen, ein flaues Gefühl im Kopf, plötzliches Schwarzwerden vor den Augen –
    für viele Betroffene ist das Alltag. Hinter solchen Beschwerden steckt häufig ein unerkannter Eisenmangel.

    Erfahren Sie, wie ein niedriger Eisen- und Ferritinwert Schwindelattacken auslösen kann – und warum die Form des aufgenommenen Eisens (z. B. in Kombination mit dem Transportprotein Lactoferrin) entscheidend dafür ist, ob die Beschwerden verschwinden.

    Dr. J. Klemens
    Dr. J. KlemensAllgemeinmediziner

    In seiner täglichen Praxis sieht er regelmäßig, wie häufig hinter wiederkehrendem Schwindel ein unerkannter Eisenmangel steckt – und wie wichtig die richtige Eisenform für eine spürbare Besserung ist.

    In seiner täglichen Praxis sieht er regelmäßig, wie häufig hinter wiederkehrendem Schwindel ein unerkannter Eisenmangel steckt – und wie wichtig die richtige Eisenform für eine spürbare Besserung ist.


    Warum Eisenmangel Schwindel auslösen kann

    Eisen ist ein zentraler Baustein des Sauerstofftransports im Körper. Es bindet sich an Hämoglobin in den roten Blutkörperchen und sorgt dafür, dass jede Zelle – vom Muskel bis zum Gehirn – ausreichend Sauerstoff erhält. Sinkt der Eisenspiegel, sinkt auch die Sauerstoffversorgung. Besonders empfindlich reagiert das Gehirn: Schon ein geringfügig reduzierter Sauerstoffgehalt im Blut kann sich als Schwindel, Benommenheit oder ein „nebliges" Gefühl im Kopf bemerkbar machen.

    Charakteristisch für eisenmangelbedingten Schwindel ist, dass er häufig in bestimmten Situationen auftritt: beim schnellen Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen, beim Bücken, nach körperlicher Anstrengung oder in stickigen Räumen. Viele Betroffene beschreiben ein kurzes „Schwarzwerden vor den Augen", weiche Knie oder das Gefühl, dass sich der Raum dreht. Diese Episoden dauern oft nur Sekunden – ihre Häufigkeit nimmt jedoch mit sinkenden Eisen- und Ferritinwerten deutlich zu.

    Wichtig zu wissen: Schwindel tritt nicht erst bei einer manifesten Anämie auf. Schon ein latenter Eisenmangel mit niedrigem Ferritin – also leeren Eisenspeichern bei noch normalem Hämoglobin – kann Schwindelgefühle auslösen. Genau deshalb wird die Ursache oft nicht erkannt: Standardlabore prüfen häufig nur den Hämoglobinwert. Wer wiederholt unter unklarem Schwindel leidet, sollte daher gezielt auch das Speichereisen (Ferritin) bestimmen lassen.

    „Schwindel verschwindet nicht durch mehr Bewegung oder mehr Wasser – sondern durch genug Eisen, das der Körper auch wirklich nutzen kann."

    Typische Schwindelformen bei Eisenmangel

    Eisenmangel zeigt sich nicht immer als ein einheitliches Schwindelbild. Je nach Ausprägung und Begleitumständen können verschiedene Formen auftreten – einzeln oder kombiniert. Besonders häufig berichten Betroffene über folgende Beschwerden:

    • Orthostatischer Schwindel: Schwarzwerden vor den Augen oder Drehgefühl beim schnellen Aufstehen aus Liegen oder Sitzen.
    • Belastungsschwindel: Benommenheit nach Treppensteigen, Sport oder schwerem Tragen, oft begleitet von Herzklopfen und Atemnot.
    • Diffuse Benommenheit: Anhaltendes „Watte im Kopf"-Gefühl, Konzentrationsschwäche und das Gefühl, neben sich zu stehen.
    • Schwankschwindel: Unsicherheit beim Gehen, das Gefühl, nicht fest auf den Beinen zu stehen – oft kombiniert mit innerer Unruhe.
    • Schwindel mit Tinnitus oder Ohrendruck: Bei länger bestehendem Eisenmangel kann der reduzierte Sauerstofftransport auch das Innenohr betreffen.

    Klassische Eisenpräparate wie Eisensulfat erreichen die Speicher häufig nur unzureichend, weil sie schlecht aufgenommen werden und Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Eine schonendere Variante kann gebundenes Eisen sein – zum Beispiel in Kombination mit dem körpereigenen Transportprotein Lactoferrin, das Eisen gezielt zu den Geweben bringt, in denen es zur Sauerstoffversorgung benötigt wird.

    „Wer immer wieder unter Schwindel leidet, sollte nicht nur den Blutdruck prüfen lassen – sondern auch den Ferritinwert."

    — Dr. J. Klemens, Allgemeinmediziner

    Wer besonders häufig unter eisenmangelbedingtem Schwindel leidet

    Bestimmte Personengruppen sind deutlich häufiger betroffen, weil sie mehr Eisen verlieren oder weniger aufnehmen. Bei ihnen sollte Schwindel besonders frühzeitig auch als mögliches Eisenproblem geprüft werden:

    Frauen mit Menstruation

    Regelmäßiger Blutverlust führt zu kontinuierlichem Eisenverlust. Schwindel beim Aufstehen oder vor und während der Periode ist ein klassisches Warnzeichen.

    Schwangere & Stillende

    Der erhöhte Eisenbedarf führt häufig zu Schwindelattacken, Kreislaufproblemen und Konzentrationsschwäche.

    Sportler:innen

    Hoher Sauerstoffbedarf und Schweißverluste senken Ferritin – Schwindel nach dem Training ist ein typisches Frühzeichen.

    Senior:innen & Magen-Darm-Erkrankte

    Reduzierte Magensäure, einseitige Ernährung oder chronische Darmerkrankungen verschlechtern die Eisenaufnahme deutlich.

    Schwindel tritt bei Eisenmangel selten allein auf. Häufig zeigen sich gleichzeitig chronische Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, blasse Haut, kalte Hände und Füße, Kurzatmigkeit bei Belastung sowie Herzklopfen. Diese Kombination ist ein deutliches Signal, gezielt Hämoglobin und Ferritin im Blut bestimmen zu lassen.

    Genauso wichtig wie die Diagnose ist die Wahl der richtigen Therapie. Klassische Eisenpräparate führen oft zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Verstopfung – und werden deshalb häufig abgesetzt, bevor der Schwindel verschwindet. Eine sanfte, gut transportierte Eisenform – etwa in Verbindung mit Lactoferrin – kann den Unterschied machen, ob die Beschwerden bestehen bleiben oder dauerhaft zurückgehen.

    Wie Lactoferrin den Eisenhaushalt unterstützt

    Lactoferrin ist ein körpereigenes Protein mit der Fähigkeit, Eisen zu binden und kontrolliert im Organismus zu verteilen. Dadurch wird verhindert, dass freies Eisen ungenutzt im Verdauungstrakt verbleibt und dort zu Unverträglichkeiten führen kann.

    Als eisenbindendes Glykoprotein spielt Lactoferrin eine zentrale Rolle im Eisenstoffwechsel. Es komplexiert Eisen und unterstützt dessen regulierten Transport zu den Geweben, in denen es für die Blutbildung und den Energiestoffwechsel benötigt wird.5

    In Kombination mit Eisenpräparaten kann Lactoferrin dazu beitragen, die Aufnahme und Verwertung von Eisen zu optimieren. Während Vitamin C die Bioverfügbarkeit von Eisen verbessert, indem es dessen chemische Form stabilisiert, begleitet Lactoferrin den weiteren Transport im Körper und fördert so eine effiziente und gut verträgliche Nutzung.

    Lactoferrin zeigt eine vielfach bessere Aufnahme als anorganisches / freies Eisensulfat

    Studienergebnisse: Lactoferrin vs. Eisensulfat bei schwangeren Frauen - Vergleich von Ferritin, Hämoglobin und IL-6 Werten

    Ferritin langfristig aufbauen – worauf es ankommt

    Gebundenes statt freies Eisen

    Lactoferrin bindet Eisen und verhindert oxidativen Stress im Darm

    Keine Übelkeit mehr

    Weniger Nebenwirkungen ermöglichen eine regelmäßige Einnahme

    Ferritinspeicher auffüllen

    Gezielter Transport ermöglicht nachhaltigen Ferritin-Aufbau

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    Ferritin aufbauen – mit einem verträglichen Eisenkonzept

    Gebundenes Eisen mit Lactoferrin kann helfen, die Ferritinspeicher nachhaltig aufzufüllen – ohne die typischen Nebenwirkungen freier Eisenformen.

    Dr. J. KlemensPersönliche Empfehlung
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    • Pflanzliches Eisen aus Curryblattextrakt
    • Registriertes 'Food for Special Medical Purposes' (FSMP)
    • Lactoferrin als Eisen-Binde- & -Transportprotein
    • Besonders magenschonend, aufgrund bestmöglicher Absorption
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    Fazit: Ferritin steigt, wenn Eisen richtig transportiert wird

    Viele Menschen nehmen Eisen ein – doch der Ferritinspiegel bleibt niedrig. Das liegt oft nicht am Mangel selbst, sondern an der Form des Eisens.

    Anorganisches Eisen wird schlecht aufgenommen und verursacht häufig Übelkeit. Lactoferrin kann als körpereigenes Transportprotein helfen, Eisen gezielt zu den Speichern zu bringen.

    Nicht mehr Eisen ist die Lösung – sondern besser transportiertes Eisen.

    Was Anwender berichten

    „Nach Jahren mit Eisensulfat und ständiger Übelkeit habe ich auf Lactoferrin-gebundenes Eisen gewechselt. Mein Ferritin ist innerhalb von 3 Monaten von 12 auf 45 gestiegen – ohne jegliche Magenprobleme."

    Sandra M., 38

    Verifizierte Käuferin

    „Als Sportlerin hatte ich chronisch niedrige Ferritinwerte. Klassische Eisenpräparate haben meinen Magen ruiniert. Mit dem Lactoferrin-Konzept vertrage ich alles bestens und meine Leistung hat sich spürbar verbessert."

    Julia K., 29

    Verifizierte Käuferin

    „Meine Ärztin hat mir Lactoferrin empfohlen, nachdem Eisentabletten nicht gewirkt haben. Nach 8 Wochen war mein Ferritin endlich im grünen Bereich. Ich fühle mich energiegeladener als seit Langem."

    Thomas R., 52

    Verifizierter Käufer

    Individuelle Ergebnisse können variieren. Die genannten Erfahrungen sind subjektive Einzelberichte.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum steigt mein Ferritin nicht, obwohl ich Eisen einnehme?
    Das liegt häufig an der Eisenform. Anorganisches Eisen wie Eisensulfat wird oft schlecht vom Körper aufgenommen. Nur ein kleiner Teil erreicht die Ferritinspeicher – der Rest reizt den Magen-Darm-Trakt. Gebundenes Eisen, z. B. über Lactoferrin, kann die Aufnahme deutlich verbessern.
    Was ist der Unterschied zwischen Lactoferrin und normalem Eisen?
    Lactoferrin ist ein körpereigenes Transportprotein, das Eisen bindet und gezielt dorthin bringt, wo es gebraucht wird. Im Gegensatz zu freiem Eisen verursacht es keinen oxidativen Stress und wird besonders gut vertragen.
    Wie lange dauert es, bis der Ferritinspiegel steigt?
    Das ist individuell verschieden. In vielen Fällen zeigen sich erste Veränderungen nach 4–8 Wochen regelmäßiger Einnahme. Für einen nachhaltigen Aufbau der Ferritinspeicher wird eine Einnahme von mindestens 3 Monaten empfohlen.
    Kann ich Lactoferrin zusammen mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen?
    Ja, Lactoferrin ist ein natürliches Protein und kann in der Regel problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden. Besonders Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme zusätzlich. Bei Unsicherheiten sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    Ist Lactoferrin auch für Schwangere geeignet?
    Studien zeigen, dass Lactoferrin gerade in der Schwangerschaft eine gut verträgliche Alternative zu klassischem Eisen darstellen kann. Es unterstützt den Hämoglobin- und Ferritinaufbau ohne die typischen Nebenwirkungen. Dennoch sollte die Einnahme immer mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

    Quellen & wissenschaftliche Studien

    1. [1] Tolkien, Z.; Stecher, L.; Mander, A. P.; Pereira, D. I. A.; Powell, J. J.: Ferrous sulfate supplementation causes significant gastrointestinal side-effects in adults: A systematic review and meta-analysis, in: PLOS ONE, Bd. 10, Nr. 2, 2015. Zur Studie

    2. [2] Cancelo-Hidalgo, M. J.; Castelo-Branco, C.; Palacios, S.; Haya-Palazuelos, J.; Ciria-Recasens, M.; Manasanch, J.; Pérez-Esteve, E.: Tolerability of different oral iron supplements: A systematic review, in: Current Medical Research and Opinion, Bd. 29, Nr. 4, 2013, S. 291–303. Zur Studie

    3. [3] Andrews, N. C.: Disorders of iron metabolism, in: The New England Journal of Medicine, Bd. 341, Nr. 26, 1999, S. 1986–1995. Zur Studie

    4. [4] Hallberg, L.; Brune, M.; Rossander, L.: The role of vitamin C in iron absorption, in: International Journal for Vitamin and Nutrition Research (Supplement), Bd. 30, 1989, S. 103–108. Zur Studie

    5. [5] Baker, E. N.; Baker, H. M.: A structural perspective on lactoferrin function, in: Biochemistry and Cell Biology, Bd. 87, Nr. 1, 2009, S. 1–11.

    6. [6] Abbaspour, N.; Hurrell, R.; Kelishadi, R.: Review on iron and its importance for human health, in: Journal of Research in Medical Sciences, Bd. 19, Nr. 2, 2014, S. 164–174. Zur Studie

    7. [7] National Institutes of Health – Office of Dietary Supplements: Iron – Fact Sheet for Health Professionals. Zur Quelle

    8. [8] Paesano, R.; Torcia, F.; Berlutti, F.; Pacifici, E.; Ebano, V.; Moscarini, M.; Valenti, P.: Oral administration of lactoferrin increases hemoglobin and total serum iron in pregnant women, in: Biochemical and Biophysical Research Communications, Bd. 396, Nr. 2, 2010, S. 405–410. Zur Studie

    9. [9] Hurrell, R.; Egli, I.: Iron bioavailability and dietary reference values, in: The American Journal of Clinical Nutrition, Bd. 91, Nr. 5, 2010, S. 1461S–1467S. Zur Studie

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