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Viele Menschen nehmen Eisen ein – doch ihr Ferritinspiegel bleibt niedrig.
Das Problem liegt oft nicht am Willen, sondern an der Eisenform selbst.
Anorganisches Eisen wie Eisensulfat wird häufig schlecht aufgenommen und verursacht Übelkeit.
Erfahren Sie, warum freies Eisen problematisch ist – und wie Lactoferrin beim Ferritin-Aufbau helfen kann.
Viele Menschen nehmen regelmäßig Eisenpräparate ein – und sind frustriert, weil ihr Ferritinwert kaum steigt. Die Ursache liegt oft nicht in der Dosierung, sondern in der chemischen Form des Eisens.
Anorganisches Eisen wie Eisensulfat (Fe²⁺) oder Eisen(III)-Verbindungen (Fe³⁺) wird im Darm als „freies Eisen" freigesetzt. Dieses freie Eisen hat eine schlechte Bioverfügbarkeit.
Das Ergebnis: Der Körper erhält zwar Eisen, aber die Ferritinspeicher werden nicht aufgefüllt.
„Ferritin steigt nicht durch mehr Eisen – sondern durch besser transportiertes Eisen."
Freies Eisen reizt die Magenschleimhaut und verursacht oxidativen Stress. Gebundenes Eisen – etwa durch Lactoferrin – kann vom Körper gezielter verwertet werden.
Lactoferrin ist ein körpereigenes Protein mit der Fähigkeit, Eisen zu binden und kontrolliert im Organismus zu verteilen.
Als eisenbindendes Glykoprotein spielt Lactoferrin eine zentrale Rolle im Eisenstoffwechsel. Es komplexiert Eisen und unterstützt dessen regulierten Transport zu den Geweben.
In Kombination mit Eisenpräparaten kann Lactoferrin dazu beitragen, die Aufnahme und Verwertung von Eisen zu optimieren.
Lactoferrin bindet Eisen und verhindert oxidativen Stress im Darm
Weniger Nebenwirkungen ermöglichen eine regelmäßige Einnahme
Gezielter Transport ermöglicht nachhaltigen Ferritin-Aufbau
Gebundenes Eisen mit Lactoferrin kann helfen, die Ferritinspeicher nachhaltig aufzufüllen – ohne die typischen Nebenwirkungen freier Eisenformen.
Empfohlenes Eisenkonzept ansehenEmpfohlen für Menschen mit früheren Eisen-Nebenwirkungen · Externe Seite
Viele Menschen nehmen Eisen ein – doch der Ferritinspiegel bleibt niedrig. Das liegt oft nicht am Mangel selbst, sondern an der Form des Eisens.
Anorganisches Eisen wird schlecht aufgenommen und verursacht häufig Übelkeit. Lactoferrin kann als körpereigenes Transportprotein helfen, Eisen gezielt zu den Speichern zu bringen.
Nicht mehr Eisen ist die Lösung – sondern besser transportiertes Eisen.
[1] Tolkien, Z. et al.: Ferrous sulfate supplementation causes significant gastrointestinal side-effects. PLOS ONE, 2015. Zur Studie
[2] Cancelo-Hidalgo, M. J. et al.: Tolerability of different oral iron supplements. Current Medical Research and Opinion, 2013. Zur Studie
[3] Baker, E. N.; Baker, H. M.: A structural perspective on lactoferrin function. Biochemistry and Cell Biology, 2009.
[4] Paesano, R. et al.: Oral administration of lactoferrin increases hemoglobin and total serum iron in pregnant women. 2010. Zur Studie