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Ipamorelin: Selektives GH-Sekretagogum im Überblick
Ipamorelin ist ein synthetisches Pentapeptid und ein selektives GH-Sekretagogum. Im Vergleich zu GHRP-2 oder Hexarelin gilt es als „saubereres" Peptid mit geringerem Einfluss auf Cortisol und Prolaktin.
Was ist Ipamorelin?
Ipamorelin wirkt am Ghrelin-Rezeptor (GHS-R 1a) und stimuliert die Wachstumshormonausschüttung. Anders als ältere GHRPs zeigt es in Tierstudien eine geringere Beeinflussung von Cortisol, Prolaktin und Appetit.
Eine arzneimittelrechtliche Zulassung in Deutschland besteht nicht.
Vermuteter Wirkmechanismus
- Selektive Aktivierung des Ghrelin-Rezeptors.
- Pulsatile Wachstumshormonfreisetzung.
- Geringerer Einfluss auf Cortisol und Prolaktin als andere GHRPs.
- Häufig in Kombination mit GHRH-Analoga wie CJC-1295 diskutiert.
Risiken und Nebenwirkungen
- Wassereinlagerungen, Gelenkbeschwerden, Kribbeln.
- Mögliche Veränderungen des Glukosestoffwechsels.
- Risiken bei prä-existenten Tumoren durch IGF-1-Anstieg.
- Sterilitätsrisiken bei injizierbaren Forschungspeptiden.
Rechtslage & WADA-Status
Ipamorelin ist in Deutschland nicht zugelassen. Die WADA verbietet GH-Sekretagoga jederzeit (Klasse S2).
Fazit der Apotheke
Häufige Fragen zu Ipamorelin
Was unterscheidet Ipamorelin von GHRP-2?
Ipamorelin gilt als selektiver auf die GH-Achse und beeinflusst Cortisol und Prolaktin in Tierstudien weniger stark als GHRP-2 oder GHRP-6.
Ist Ipamorelin zugelassen?
Nein. In Deutschland besteht keine arzneimittelrechtliche Zulassung.
Im Sport erlaubt?
Nein. Ipamorelin ist von der WADA jederzeit verboten.
Welche Nebenwirkungen sind beschrieben?
Wassereinlagerungen, Gelenkbeschwerden, Kribbeln und mögliche Veränderungen des Glukosestoffwechsels.